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Es gibt keine dummen Fragen...

Fragen und Antworten

Auf dieser Seite werden Fragen und Antworten veröffentlicht.
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FRAGE: Ist STING ein Tenor?

ANTWORT: Die Stimmgattungen Tenor, Bariton und Bass sind für die klassischen Sänger gedacht. Wir sahen auch niemals auf den Konzertplakaten, dass der Bariton Mick Jagger oder der Tenor Paul McCartney da oder dort ein Konzert gibt. Wenn du aber STING schon sehr hoch singen hörtest, dann war das mit einer sogenannten Fistelstimme (z.B."Englishman in New York"...). Das bedeutet aber nicht, dass er Tenor wäre. Dasselbe gilt auch sinngemäß für die Frauenstimmen:
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FRAGE(einer hochtalentierten Gesangsschülerin v. Hauser): Was kann ich bei einem Auftritt gegen mein Lampenfieber tun?

ANTWORT: Ein bisschen Aufregung ist für die erforderliche Spannung sogar nötig. Wenn Sie Ihre Songs gut geübt haben, dann verlassen Sie sich einfach auf sich selber (gesundes Selbstvertrauen). Beim Proben sollte aber alles 100%ig klappen. Wenn da noch Fehler passieren, dann reicht die Vorbereitung nicht für einen Auftritt. Achtung auf die Hochatmung bei der Aufregung! Ausatmen, dass das Nervengerüst wieder besser funktioniert. Zwerchfell = Emotionsfell!
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FRAGE: Warum müssen Opernsänger immer so laut singen? Die Stimmen würden mir viel besser gefallen, wenn sie leiser wären
(der Fragesteller hört vor allem Rock- u. PopsängerInnen, interessiert sich aber hin und wieder für klassischen Gesang).

ANTWORT: Die Stimmen der Studenten an den Hochschulen und Konservatorien werden so geschult, dass sie auch ohne Mikrophon-Verstärkung noch zu hören sind, wenn ein Orchester sie begleitet. Hier gleich ein Link zu Orchesterbesetzungen ANKLICKEN Trotzdem sind diese geschulten Stimmen bei alleiniger Klavierbegleitung von Rock- u. Popstimmen zu unterscheiden. Sämtliche Resonanzbereiche des klassischen Sängers werden noch im zartesten Piano genützt. Nur allein um dies zu erlernen, braucht es schon eine jahrelange Ausbildung. Im Rock- u. Popbereich genügt schon eine schöne Stimme, die ankommt, Musikalität und eine sympatische Ausstrahlung. Wer aber auch dies nicht alles besitzt, kann es mit viel Fleiß und Arbeit erlernen. Das könnte dann übrigens auch längere Zeit dauern.

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FRAGE
(einer erwachsenen Schülerin, die sich schon vor Jahren versungen hat): Wie lange muss ich Unterricht nehmen, dass ich wieder normal singen kann?

ANTWORT: Sie haben jahre- oder sogar jahrzehntelang so gesungen, bevor Sie zum Unterricht gekommen sind. Drei Monate reichen da beim besten Willen nicht aus, weil Sie immer wieder in Ihre alten Sing- und Atemgewohnheiten kommen. Wenn Sie einmal pro Woche Gesangsunterricht nehmen und dazwischen das üben, was ich ihnen empfehle, bekommen wir Ihre Stimme in ca. einem Jahr wieder dorthin, wo sie sein sollte. Da dürfen Sie aber dazwischen keine anderen Stücke singen!
Haben Sie bitte Geduld! "Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht."
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FRAGE: Ist das Singen für Schwangere schädlich?

ANTWORT: Das Thema wurde schon auf der Website für Gesangsunterricht erwähnt. Hier der Link dazu:
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FRAGE: Warum bin ich jedesmal heiser, nachdem ich am Sonntag um 10 Uhr in der Kirche gesungen habe? Wenn ich abends singe, geht es mir stimmlich viel besser.

ANTWORT: Der menschliche Organismus braucht am Morgen eine gewisse Anlaufzeit, um leistungsfähig zu sein. Deshalb ca. 2 Std. vorher aufstehen und frühstücken(!). Der Körper befindet sich sonst "auf Reserve". Zwischendurch ein wenig in der Wohlfühllage summen. Einsingen ca. 20 Min. vor 10 Uhr.

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FRAGE
(einer erwachsenen Schülerin, die seit 3 Monaten Unterricht nimmt): Vielleicht habe ich eine Altstimme und bin gar kein Sopran?

ANTWORT: Sie singen seit Jahrzehnten in der sogannten Bruststimmfalle. Selbst wenn Sie eine Altstimme hätten, sollten Sie bis zum f2 singen können. Sie kommen aber nur mit Mühe höchstens bis zum c2(!). Sie sind "ein Sopran ohne Höhe", weil Sie immer nur das Brustregister ohne die Mischung mit dem Kopfregister verwenden. Dies kann sogar zu Stimmbandschäden führen. Mit Geduld und Liebe zum Singen können wir unseren Unterricht aber zur Korrektur verwenden.

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FRAGE (per E-Mail von einem Rocksänger): Nach jedem Auftritt bin ich stimmlich kaputt. Was soll ich nur dagegen machen?

ANTWORT
(nachdem sich Hauser einen Live-Auftritt des Rocksängers angehört hat): Der Atem prallt ungebremst gegen die Stimmlippen, ohne sog. Stützvorgang. Stütze ist die bewusste Beherrschung der verlangsamte Ausatmung. Nicht jeder Rocksänger hat Stimmprobleme, aber bei dieser Art von Gesang sind Stimmbanderkrankungen am häufigsten. Ständige stimmliche Kontrolle ist angesagt, b e v o r die Probleme sich auf verschiedene Art bemerkbar machen. Ansonsten sind Stimmbandschäden unvermeidbar!

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Nicht verzagen, Hauser fragen!

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